Rasenpflege und andere wichtige Themen
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Laubhaufen sollten nicht länger, als zwei Tage auf dem Rasen liegen bleiben, denn dadurch leiden die Rasengräser. Es ist auch nicht spießig, den Rasen im Herbst öfter mal vom Laub zu befreien, denn wenn größeren Blätter auf dem Rasen herumliegen, dann leiden die Gräser an Lichtmangel.
An dieser Stelle muss ich aber darauf hinweisen, niemals aus Gründen der Rasenpflege auf Laubgehölze im Garten zu verzichten. Auch nicht, weil sich vielleicht der Nachbar über mein herabfallendes Laubes beschwert.
Auf der einen Seite wollen wir den Planeten vor einer Klimakatastrophe retten und wollen die Klimaerwärmung in den nächsten 50 oder 100 Jahren auf +2°C beschränken [nebenbei bemerkt ist es vollkommener Größenwahn, zu glauben, man kann das Erdklima beeinflussen]. Auf der anderen Seite unterlassen wir aus Unwissenheit und Bequemlichkeit so manchen Beitrag zum Klimaschutz.
Jetzt schreibe ich wieder Blödsinn. Die Verrottung von Laub und organischen Materialien auf dem Erdkreis, produziert doch hunderte male mehr Kohlendioxid, als Autos, Kraftwerke und Flugzeuge zusammen ... demnach wäre es ja eine Klimasünde laubabwerfende Bäume und Sträucher in den Garten zu pflanzen. Klimateschnisch wäre es also besser, nur noch Koniferen in den Garten zu pflanzen und ältere Exemplare, die in ihrem Holz CO² eingelagert haben, zu fällen und das Holz so zu lagern, dass es nicht mehr verrottet. [jetzt mal nicht zynisch: das spräche für Baustoff Holz, als Baustoff der Zukunft].
Spaß bei Seite ... für viele heimische Insekten und vor allem für Singvögel sind Laubgehölze mit ihren Früchten absolut lebensnotwendig und wir sollten in unsere Gärten und Vorgärten viel mehr dieser blühenden Bäume und Sträucher pflanzen.
Nun bin ich aber vom Thema "Laubhaufen auf dem Rasen" weit abgekommen. Sagen wollte ich: ein gut gepflegter Rasen in einem ökologisch intaktem Garten, mit vielen zierenden Bäumen und Sträuchern, ist kein Spießer-Rasen. Der Garten ist ein Stück bewohnbare Natur, die sich der Mensch geschaffen hat und da sollte man halt nicht mit der Machete einen Gartenspaziergang machen müssen.
Der Rasen erfüllt einen Zweck. Er ist ein, auf weitgehend natürliche Art befestigter Platz oder Weg, der auch bei Regen oder Matschwetter die Nutzung des Gartens möglich macht. Das ist schon alles. Und ein Rasen benötigt ein Minimum an Pflege.
In diesem Zusammenhang hatte ich ja in diesem Jahr getestet, inwiefern Rasendünger die Qualität der Rasenfläche verbessert und ob er es schafft, das Moos im Rasen zu verdrängen.
Nach meinen Erfahrungen scheint es nun besonders wichtig, den Rasen im Herbst noch mal zu düngen. Dabei sind auch spezielle Rasendünger besser, als etwa Blaukorndünger. Auf jeden Fall sind die Rasenflächen, die ich im Frühjahr und Frühsommer gedüngt habe, jetzt im November auch schon wieder mit Moos durchsetzt [die Flächen, die ich mit Blaukorn gedüngt habe noch mehr]
Offensichtlich ist es so, das Moos besonders im Herbst und Winter [wenn kein Schnee liegt], sein Wachstum entfaltet. Wenn aber die Gräser im Herbst nochmals gekräftigt werden, dann verdrängen sie das Moos, vielleicht auch, weil sie ihnen das Licht nehmen. So sollte man im Herbst den Rasen auch nicht zu kurz schneiden.
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